Kampagnen-Update: Jugendhäuser statt Kirchenvermögen

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Kampagnen-Update: Jugendhäuser statt Kirchenvermögen

Liebe UnterstützerInnen und Unterstützer, liebe Freundinnen und Freunde,

144 Tage nach dem letzten Prozess stehen wir bei 0 (in Worten: Null). Um die Verhandlungen „nicht zu belasten“ hatte uns das Bistum gebeten, von weiterer Pressearbeit abzusehen. Das haben wir getan; bis jetzt! Seit der neuesten eMail vom Freitag fühlen wir uns daran nicht mehr gebunden. Deshalb hier das neueste Update zur Kampagne „Jugendhäuser statt Kirchenvermögen.“

Wir wissen nun sicher, was wir die letzten 3 Monate bereits ahnten. Trotz mehrerer Verhandlungsrunden, die immer wieder von der Aufforderung zu mehr Geduld unterbrochen wurden, gibt es nichts, aber auch gar nichts, was das Bistum als Vergleich anzubieten hat. Mit deutlichen Worten hat der im Generalvikariat neu zuständige Mitarbeiter am Freitag uns gegenüber Folgendes verlauten lassen: Aus Sicht der Finanzabteilung besteht die Lösung darin, die Verträge mit sofortiger Wirkung einfach aufzuheben. Gegenseitige Ansprüche bestünden dann selbstverständlich nicht mehr. Ergebnis der Verhandlung damit: 0,0. Wir hatten viel Geduld; wir haben mehrfach die gleichen Zahlen in unterschiedlicher Darstellung geliefert, wir haben Termine in Trier und Saarbrücken wahrgenommen, wir haben auf Aufforderung verschiedene Anträge gestellt. Ergebnis: Fehlanzeige. Die Finanzchefin selbst ist für Anwalt Dr. Rommé nicht zu sprechen. Damit drängt sich zunehmend der Verdacht auf, dass die Probleme mit der Sachthematik überhaupt nichts zu tun haben. Es gibt ganz offensichtlich kein Interesse an einer Einigung. Die Verantwortlichen des Bistums wollen die weitere gerichtliche Auseinandersetzung.

Damit werden die Kosten, die das Bistum schon jetzt aufgrund der unnötigen Auseinandersetzung aufbringen musste, weiter in Richtung eines 6-stelligen Betrages steigen. Wenn wir die uns bekannten Gerichts- und Vergleichskosten addieren und den Mietbetrag, den das Bistum von uns bekommen hätte dazurechnen, dann liegen wir schon jetzt nicht weit von 100.000 € entfernt. Dafür steht im Generalvikariat offenbar niemand gerade, denn sonst hätte man sich jetzt ernsthaft um eine Einigung bemüht. Hätte es diese im Januar 2016 gegeben, wären die Kosten für das Bistum gleich Null (in Zahlen: 0) gewesen und das Jugendhaus Konz-Hamm 2019 gestärkt aus der Episode als Notunterkunft für Flüchtlingskinder hervorgegangen. Das alles ist weiterhin sehr bedauerlich, steht doch nun bald die Entscheidung an, wie es mit dem Jugendhaus Konz-Hamm weitergeht. Die Kampagne ist damit leider nicht zu Ende, sondern wird erst einmal weitergehen.

Von |2018-06-25T15:33:46+00:0025. Juni 18|Neues und Aktuelles vom Stiftsberg|Kommentare deaktiviert für Kampagnen-Update: Jugendhäuser statt Kirchenvermögen

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